Auf jeder Strecke mühelos mit dem Rad dahingleiten – davon träumen die meisten Radfahrer. E-Bikes und Pedelecs versprechen die Erfüllung dieses Traums. Doch damit die Fahrt mit dem per Akku betriebenen Elektrorad wirklich Spaß macht und ohne große Anstrengung gelingt, ist die passende E-Bike Motor-Leistung entscheidend. Erfahr hier, welche E-Bike Motoren es mit welchen Leistungen gibt und wie du den richtigen Motor für deine Bedürfnisse wie Geschwindigkeit und Reichweite findest.

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  • Hallo,
    mit Interesse habe ich den obigen Bericht "E-bike Motor: Die Leistung macht den Unterschied" gelesen.
    Folgende Anmerkungen habe ich dazu:
    1. Warum ist jeder Motor mit der gleichen Leistung (250 Watt) angegeben, obwohl sich die einzelnen Motoren doch da stark unterscheiden?
    2. Warum können die Hersteller nicht die tatsächliche Leistung (je nach Cadenz und Eigenleistung) angeben, z.B. in einem Leistungs und Drehmomentdiagram?
    3. Es soll ja schon Motoren geben, die knapp 1kw leisten sollen (TQ Systems). Wie verhält es sich dabei mit der gesetzlichen Grenze von 250 Watt?
    Ich glaube nicht, dass diese Motoren nur 250 W Nenndauerleistung haben.
    3. Die angegebenen Unterstützungen sind für mich nicht verständlich, da ich nicht weiß von welcher Eigenleistung sie ausgehen. Gebe ich z.B. 100 W
    Eigenleistung, dann macht der Bosch CX Motor 300% dazu, also 300 W. Gebe ich 200 W Eigenleistung, dann sollte der Motor 600 W dazu geben??
    Die Hersteller halten sich mit genauen Angaben sehr zurück. Man will ja keine schlafenden Hunde wecken. Mir würden aus Gründen der Vergleichbarkeit
    genauere Angaben, auch in Form von Diagrammen, helfen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Hermann Rothmann

  • Hallo, also ich würde die Leistung in Newtonmeter als Gebrauchs/Alltagsbiker nicht allzu hoch hängen. Nur wenn man sehr großen Wert auf maximale Leistung legt, ist dieser Wert wichtig. Ich hatte jahrelang ein Pedelec mit Yamaha PW Motor (70Nm) im Einsatz. Jetzt habe ich ein neues Bike mit dem PW-TE Motor (60Nm). Merken tu` ich das in der Praxis nur an relativ steilen Rampen, die für Kinderwägen oder schiebende Radler gedacht sind. Da ich solche Rampen von jeher mit meinem Bike direkt rauf fahre, merkt man in diesem Zustand schon kleine Unterschiede zum "alten" Motor. Ob sowas wichtig ist, muss jeder selbst entscheiden. Mein Tipp lautet daher: Die in Frage kommenden Bikes ausgiebig selbst probefahren und das Gesamtpaket beurteilen. Sonst verrennt man sich . . . . .

  • Hallo
    Aus meiner Sicht ist nicht die Leistung entscheidend, da die mit 250W ja immer die selbe ist. Auch das Drehmoment ist nicht entscheidend, da es ja noch eine Übersetzung und einen Raddurchmesser gibt. Entscheidend ist allerdings die Kraft, die zwischen Rad und Straße wirkt. Denn den eigentlichen Vortrieb kann nur eine Kraft ergeben. Dahinter steckt immer eine sehr einfache Physik. Nach allem was ich bislang gelesen habe kann die Lösung nur ein Nabenmotor sein, weil dadurch der motorische und der Biologische Antriebsstrang getrennt werden und beide unabhängig optimal wirken können.

  • Hermann Rothmann bringt es auf den Punkt- es ist wie immer eine unklare Angabe- wenn 250 Watt dranstehen sollten auch 250 Watt drin sein! Wenn man das Pedelec in 25 km/h und 45 km/h einteilt wäre die Sache klarer, Drehmomentangaben sind Verkaufsargumente ohne Transparenz. Wenn ein Lastenfahrrad 50 kg wiegt aber eigentlich auf 250 Watt begrenzt wird ist das einfach Unfug es mit einem schwachen 250 Watt Motor zu betreiben. Es sind wieder mal Herstellertricks um Kontrollbehörden auszutricksen, statt logisch denkende Ingenieure bei der Spezifikation der Gesetze zu fragen.

  • Da bin ich der gleichen Meinung wie Horst Zeidl. Ich habe einen Hersteller ausgemacht der einen Hinterradmotor von 750 W eingebaut hat, diesen aber der Kontrollbehörden wegen, angeblich auf 250 W runterregelt. Wie macht er das? Verbrät er Strom und Spannung? Wie gesagt 250 W sind 250 W.

  • Hallo Horst-Reiner,
    danke dir für deine Anfrage. Wir sind dabei eine Antwort auf deine Frage intern zu recherchieren. Leider sind viele unserer Mitarbeiter krank, weshalb die Antwort noch etwas dauern kann. Wir werden dir aber auf jeden Fall eine Antwort senden. Wir bitten um Geduld.
    Bis dahin eine gute Fahrt

  • Hallo Zusammen,
    die versprochene Antwort zu den Maximalleistungen der Motoren steht noch aus. Die Hersteller der E-Bike Motoren geben mit den 250 Watt die Dauernennleistung der Motoren an. Diese besagt, dass das Antriebssystem über eine Zeit von 30 Minuten eine durchschnittliche Leistung, von z.B. 250 W, abgeben kann. Wie die Dauernennleistung genau gemessen wird, ist in Regelung Nr. 85 der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UN/ECE) festgelegt. Die Maximalleistungen der Motoren liegen oft höher. Die Hersteller geben die Maximalwerte allerdings nichts an, da die vom Antriebssystem abgegebene Leistung auch stark vom Fahrer abhängt.

    Gute Fahrt

  • Seid gegrüßt, zu dem Thema entsteht bei mir die Frage, wie es sein kann, dass auf dem Display meines E-Bike fast ständig Leistungswerte angezeigt werden, die oberhalb von 250 Watt sind. Der Spitzenwert liegt 615 Watt. Könnte es sein, dass die Hersteller den Grenzwert von 250 Watt gar nicht einhalten können? Die Bikes unterscheiden sich ja im Gewicht und anderen Dingen. Wie können Hersteller Drehmomente zwischen 30 und 70 Newtonmeter wenn sie maximal 250 Watt Leistung abgeben können? Existiert die Grenze von 250 Watt wirklich und macht es Sinn so eine Grenze zu definieren?

  • Hallo Klaus,

    zuerst mal vielen Dank für deine Frage und dein Interesse an unseren Berichten.
    Die 250 Watt Angabe bei E-Bike Motoren bezieht sich auf die Dauernennleistung. Diese Dauerleistung kann der Motor beliebig lange abgeben. Die Maximalleistung oder Spitzenwattabgabe kann wesentlich höher liegen. So ist es für den Motor kein Problem kurzzeitig 600 Watt zu leisten.
    Viele Grüße und allzeit gute Fahrt
    Dein Mein-Fahrradhändler Team

  • ich habe ein Problem mit meinem im April '23 gekauften E-Bike, welches mit einem Bafang-Motor M 200 ausgerüstet ist.
    Für mich, als älteren Menschen, ist die erforderliche Tretkraft zu hoch.
    Es gibt bei diesem Motor keine Möglichkeit, die Empfindlichkeit des Drehmomentsensors zu verändern.
    Von Bafang nicht freigegeben. Deshalb ist dieses E-Bike für mich nur eingeschränkt benutzbar.
    Ich wüßte gern, ob dieser Mangel ausreicht für eine Reklamation.
    Ein Schreiben an Bafang ist bis heute unbeantwortet und der Bike-Hersteller kann mir auch nicht weiterhelfen.
    Bevor ich mich nun an den online-Händler wende, wüßte ich gern, ob das überhaupt Aussicht auf Erfolg hat.
    Vielleicht hat jemand eine Idee dazu ?
    Mit freundlichen Grüßen !
    Hans ClemenzLtR3N

  • Hallo Hans,
    vielen Dank für deine Anfrage und dein Interesse an unseren Berichten.
    In deinem Fall würde ich den Händler, bei dem du das Bikes gekauft hast, einfach nochmal kontaktieren. Vielleicht nimmt er das Bike auf Kulanz zurück oder er macht dir einen guten Preis für ein neues Bike, wenn du dein Altes zurückgibst. Für den Kauf deines neuen Bikes würden wir dir dann aber eine ausgiebige Testfahrt empfehlen, damit so etwas nicht noch einmal passiert. Vielleicht können wir dir mit diesem Bericht noch ein paar Tipps für deine nächste Probefahrt geben.
    https://www.mein-fahrradhaendler.de/blog/rund-ums-rad/e-bike-probefahrt-beim-haendler-tipps-fuer-das-testen-vor-dem-kauf/
    Ich wünsche dir viel Glück und hoffe, dass das nächste E-Bike das Richtige für dich ist.
    Allzeit gute Fahrt
    Dein Mein-Fahrradhändler Team

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